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18.01.2012 - Nissan sucht den deutschen Super-Star

  • Weltweit erfolgreiche GT Academy für 2012 mit eigener deutscher Serie
  • In zehn Monaten vom virtuellen zum echten Spitzenrennfahrer
  • Gesamtsieger winkt Start auf Nissan 370Z bei den 24 Stunden von Dubai
Die 2008 von Nissan Europa und Sony PlayStation gegründete europäische GT Academy wird in diesem Jahr erstmals um einen für deutsche Teilnehmer reservierten Wettbewerb erweitert. Er bleibt dem Kerngedanken der Akademie treu: Im Zuge eines mehrstufigen Auswahlverfahrens aus den schnellsten virtuellen Rennfahrern jene herauszufiltern, die ihre auf der Gran Turismo® 5 (GT5) für PlayStation®3 erzielten Rundenzeiten auch auf einer authentischen Rennstrecke abrufen können.

In einem ersten Sichtungsdurchgang wird Nissan ab dem 10. März über einen Zeitraum von 16 Wochen 32 Finalisten bestimmen, die sich dann Mitte Juli zu einem zweitägigen Deutschland-Finale am Nürburgring treffen. 16 der glücklichen Teilnehmer werden bei Live-Events ermittelt, unter anderem beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei der AMI in Leipzig und in den Showrooms der zwölf deutschen Nissan GT-R-Händler. Die übrigen 16 Piloten qualifizieren sich über wöchentliche Online-Zeitenjagden in der Rennsimulation GT5.

Auf dem Eifelkurs müssen die Spielekonsole-Champions erstmals beweisen, dass sie nicht nur virtuelle Steuerkünste besitzen. Denn schon 50 Prozent der dort vermittelten Lehrinhalte sind Tests mit einem Nissan 370Z auf der Grand Prix-Rennstrecke. Die zwölf Besten dieser zweiten Qualifikationsrunde lädt Nissan schließlich vom 5. - 10. August zu einem fünftägigen Racecamp ins britische Silverstone ein - dem Ort der finalen Entscheidung.

Eine dreiköpfige Jury - darunter Nissan-Werksfahrer und GT1-Weltmeister 2011 Michael Krumm sowie Bob Neville, Teammanager des britischen Nissan-Rennstalls RJN - entscheidet im Rahmen der deutschen GT Academy über Promotion und Nicht-Bestehen. Zwei Mentoren - eine davon die Nürburgring-„Königin" Sabine Schmitz - stehen dem Nachwuchs bei allen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Der Gewinner der Endausscheidung erhält als Hauptpreis ein fünfmonatiges Intensiv-Fahrertraining, bei dem ihm die Sieger der anderen weltweit ausgetragenen GT Academy-Serien Gesellschaft leisten. Über nationale Rennen - zunächst in einem serienmäßigen 370Z und dann in einer heißeren GT4-Version - erwerben die Newcomer in kürzester Zeit die internationale C-Rennfahrerlizenz. Das umfangreiche Programm umfasst auch individuelle Trainingssitzungen in Silverstone unter Anleitung der Instruktoren, ein sportliches Aufbautraining, Einsätze im Kart, Training in einem Rennsimulator und in einer Hitzekammer, Lehrstunden zur Rennpsychologie und Szenarien, in denen die Stressanfälligkeit der Probanden überprüft wird. Ist das sowohl physisch wie mental höchst anspruchsvolle Mammutprogramm erfolgreich absolviert, dürfen die Absolventen schon einmal den 12. und 13. Januar 2013 dick im Kalender anstreichen - das Datum für das 24-Stunden-Rennen von Dubai, an dem sie auf einem Nissan 370Z teilnehmen dürfen.

Deutsche GT Academy läuft unabhängig vom europäischen Wettbewerb
Die neu ausgeschriebene deutsche GT Academy läuft zwar weitgehend nach den Regularien des europäischen Vorbilds, jedoch terminlich wie logistisch komplett unabhängig. „Neben Deutschland wird auch in anderen Ländern weltweit eine GT Academy stattfinden. Diese Länder werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. 2013 wird Nissan in Dubai bereits zwei 370Z einsetzen, um allen Einzel-Siegern einen Startplatz zu garantieren", sagt Michel Jansen, Produktmanager Sport und 4x4-Fahrzeuge sowie Projektleiter GT Academy bei Nissan Center Europe in Brühl. „Die GT Academy wird 2012 noch globaler. Zugleich erhoffen wir uns hierzulande von der deutschen Serie einen noch höheren Aufmerksamkeitsgrad für diesen einzigartigen Talentsichtungswettbewerb."

Hintergrund: Zwar kamen 2011 bei der dritten Auflage der europäischen GT Academy neben zwei französischen, italienischen, niederländischen, britischen und spanisch/portugiesischen auch zwei deutsche Teilnehmer bis ins Finale - doch am Ende konnte es wieder nur einen Sieger geben: Diesmal Jann Mardenborough, ein 20jähriger Youngster aus der walisischen Metropole Cardiff. Dank des eigenen GT Academy-Status darf Deutschland 2012 nun erstmals einen eigenen Nachwuchsstar aufbauen.

2011 hatten über 90.000 Teilnehmer aus zehn europäischen Ländern an den ersten Online-Wettfahrten teilgenommen. Gedriftet wurde auf einer vom legendären Gran Turismo®-Schöpfer Kazunori Yamauchi persönlich zusammengestellten Strecke namens „Eifel"; als Wettkampfgerät kam auf der PlayStation®3 der Nissan 370Z zum Einsatz. An der Spitze ging es extrem eng zu - hinter dem Sieger lagen die nächsten 145 Spieler innerhalb von einer Sekunde.

Die besten 12 aus sechs Regionen - darunter auch Deutschland und Österreich - waren danach in die nationalen Finalrunden aufgerückt. Aus diesen Halb-Finalrunden qualifizierten sich dann wiederum je zwei Piloten aus jeder Region für das große Finale von Silverstone. Wo unter anderem Ex-Formel-1-Star Eddie Irvine als Chef einer hochkarätig besetzten Jury auf sie wartete.

Lucas Ordonez - vom PlayStation®-Racer zum Profi binnen drei Jahren
Dass der Aufstieg vom virtuellen Rennfahrer zum realen Champion möglich ist, beweist eindrucksvoll Lucas Ordonez (26): Der Spanier saß noch Anfang 2008 auf seinem Sofa in Madrid und spielte eifrig auf der PlayStation. Inzwischen hat er sich zum Vollprofi entwickelt und belegte 2011 unter anderen den zweiten Platz bei den 24 Stunden von Le Mans in der LMP2-Klasse. Zugleich wurde er nach fünf Podiumsplätzen zum „Rookie of the Year 2011" der ILMC-Serie (Intercontinental Le Mans Cup) gekürt. „Im Juni ging Lucas in Le Mans während der Nacht unmittelbar nach einem Regenschauer auf die Piste - spätestens da wurde ihm klar, dass dies kein Videospiel mehr ist. Die GT Academy ist sehr realitätsbezogen, und sie funktioniert auf jedem Niveau", sagt Darren Cox, Leiter Marketing für Crossover und Sportwagen, Nissan Europe.

Doch auch der Franzose Jordan Tresson (23) - Jahrgangsbester 2010 - zeigt bereits vielversprechende Ansätze. 2011 gewann er auf einem vom Team RJN Motorsport eingesetzten 370Z den GT4-Cup im Rahmen der Blancpain Endurance Serie.

Als nächste sollen nun die frischgebackenen Sieger der Saison 2011 - Jann Mardenborough und Bryan Heitkotter (Gewinner der US-Serie) - die Erfolgstory fortschreiben. Als dritten und vierten Fahrer hat sie daher Nissan für jenen 370Z nominiert, der beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen von Dubai mit Ordonez und Tresson als Topfahrer an den Start geht.

„Wir sehen kein Risiko darin, dass sich vier Fahrer in einem Auto abwechseln, die vor 2008 noch keine Autorennen gefahren sind", sagt Darren Cox. „Als wir die GT Akademie gründeten, hielten uns viele für verrückt. Doch die Ergebnisse sprechen inzwischen für sich und haben auch die letzten Zweifler zum Verstummen gebracht."

12.01.2012 - Nissan mit Rekordabsatz in Europa

  • Marktanteil steigt auf 3,7 Prozent
  • Auf dem Weg zur asiatischen Automarke Nummer eins in Europa
  • 15,5 Prozent Zuwachs in Deutschland

Nissan hat 2011 in Europa einen neuen Verkaufsrekord erzielt. Mit einem Zuwachs von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 695.702 Einheiten erreichte Nissan einen Marktanteil von 3,7 Prozent - den höchsten in der Geschichte des Unternehmens in Europa. In jedem einzelnen Monat des Jahres konnte die Marke das Ergebnis aus dem vergleichbaren Vorjahresmonat steigern: zuletzt im Dezember 2011 mit 57.493 Einheiten. Im Hinblick auf das im Strategieplan „Nissan Power 88" festgeschriebene Unternehmensziel, bis 2016 zur absatzstärksten asiatischen Automobilmarke in Europa aufzusteigen, bleibt Nissan damit weiter fest auf Kurs.

„Nissan ist in Europa so stark wie nie zuvor - und das trotz der vielfältigen Herausforderungen des Jahres 2011 wie dem verheerenden Erdbeben in Japan", sagte Paul Willcox, Senior Vice President Sales & Marketing. „Auf Schlüsselmärkten wie Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien sind wir bereits die asiatische Automarke Nummer eins.

Insgesamt laufen rund 70 Prozent der Fahrzeuge, die wir in Europa verkaufen, von unseren Produktionsbändern in Großbritannien, Spanien und Russland", so Willcox weiter. „Damit stellen wir sicher, dass wir die Erwartungen der europäischen Kunden im Hinblick auf Design, Qualität, Leistung und Zuverlässigkeit exakt erfüllen. Dazu zählen auch die rund 430.000 Einheiten des QASHQAI und JUKE, die 2011 in Sunderland produziert wurden und uns zum unangefochtenen Marktführer im Crossover-Segment machen." Insgesamt baute Nissan im Werk Sunderland, das 2011 seinen 25. Geburtstag feierte, im vergangenen Jahr 480.485 Fahrzeuge und stellte damit einen neuen Produktionsrekord auf. Der QASHQAI wurde das ganze Jahr über im 24-Stunden-Betrieb hergestellt.

Wie auch in den vergangenen Jahren war der QASHQAI mit mehr als 250.000 Einheiten das meistverkaufte Nissan Modell in Europa, gefolgt vom JUKE, der in seinem ersten vollen Verkaufsjahr 123.700 neue Besitzer fand.

Der neue Micra trug mit knapp 76.000 Einheiten zum Rekordergebnis von Nissan bei, während der X-TRAIL ein Plus von 38 Prozent auf 33.700 Einheiten einfuhr. Der in Barcelona produzierte Pick-up Navara erzielte einen Zuwachs von 50 Prozent auf 23.000 Einheiten. Vom ebenfalls in Spanien gebauten NV200 wurden 17.500 Fahrzeuge verkauft.

Auf nahezu allen großen europäischen Märkten konnte Nissan den Fahrzeugabsatz im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr steigern. In Deutschland erzielte das Unternehmen bei den Pkw-Neuzulassungen einen Zuwachs von 15,5 Prozent und erreichte mit 70.874 Einheiten einen Marktanteil von 2,23 Prozent. Besonders erfolgreiche entwickelte sich in Deutschland das Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen. Hier verzeichnete Nissan einen Zuwachs von 77 Prozent auf 4.700 Einheiten; der Marktanteil stieg auf 2,0 Prozent.

In Russland verbuchte das Unternehmen ein kräftiges Plus von 74 Prozent auf 138.827 Einheiten und ist mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent der erfolgreichste japanische Automobilhersteller. Im Werk St. Petersburg wurde im Mai eine dritte Schicht eingerichtet, um die Einführung des Murano als dritter in St. Petersburg produzierter Baureihe zu unterstützen. In Großbritannien stieg der Absatz um elf Prozent auf 107.000 Einheiten. Auch in den weiteren großen Märkten Frankreich (+ 31 Prozent) und Italien (+ 16 Prozent) verzeichnete Nissan deutliche Zuwächse.

12.12.2011 - WERTMEISTER NISSAN PIXO

  • Kleinstwagen mit dem geringsten Wertverlust in Euro
  • Restwertprognose für vier Jahre
  • Marktbeobachtung von 44.000 Pkw-Modellen durch Schwacke

Der Nissan Pixo ist Wertmeister 2012. Bei der Wahl durch die Fachzeitschrift Auto Bild und die Restwertexperten von Schwacke wurde das Stadtauto von Nissan in der Klasse der Kleinstwagen zum Modell mit dem geringsten absoluten Wertverlust in Euro gekürt. Der ab 8.670 Euro erhältliche Pixo verliert demnach in vier Jahren Laufzeit bei einer Jahreskilometerleistung von 11.000 Kilometern 4.120 Euro an Wert - weniger als jedes andere Fahrzeug in diesem Segment. Damit schont der Pixo das Budget seines Fahrers nicht nur bei Kauf und Unterhalt, sondern auch beim Wiederverkauf.

Gekürt wurden die „Wertmeister" in zwei Kategorien: nach dem besten Werterhalt in Prozent und nach dem geringsten absoluten Wertverlust in Euro. Berücksichtigt wurden dabei die Marktbeobachtung von rund 44.000 verschiedenen Pkw-Modellen durch Schwacke sowie Faktoren wie die allgemeine Wirtschaftsentwicklung, neue Gesetze und Markttrends. Zudem wurde die Restwertprognose durch modellspezifische Faktoren wie Preis, Produktqualität, Produktkonzept, Betriebskosten und den Lebenszyklus der Modellreihe beeinflusst.

 

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 - 6,7, außerorts 3,8 - 4,5, kombiniert 4,4 - 5,2, CO2-Emission kombiniert 103 - 122 g/km (Messverfahren gem. EU Norm)

29.11.2011 - Motorsport soll Serienmodelle beflügeln

  • Juke Nismo Concept Vorbote künftiger Performance-Versionen
  • Beschränkung auf Kleinserien aufgehoben
  • Nismo und Nissan feiern erfolgreichstes Jahr der Rennsport-Geschichte

Die von der Nissan-Motorsportabteilung Nismo in fast drei Jahrzehnten gesammelte Erfahrung im Bau reinrassiger Sport-, Renn- und Tuningfahrzeuge soll künftig auch sportlichen Top-Varianten von Nissan Großserienfahrzeugen zugute kommen.

Nissan Motorsports International Co., Ltd. (NISMO) wurde 1984 als offizielle Motorsportabteilung von Nissan gegründet. Im Rahmen eines ambitionierten Programms soll der Aufgabenbereich der Power-Spezialisten erweitert und das Gütesiegel Nismo künftig Synonym für besonders fahraktive Ausgaben der Großserien-Baureihen von Nissan sein.

Als Weltpremiere und erstes, durch Motorsport-Gene veredeltes Fahrzeug stellt Nissan in Tokio den Juke Nismo Concept ins Rampenlicht. Der in den Nismo-Hausfarben Perlweiß mit roten Akzenten lackierte Kompakt-Crossover steht auf 19 Zoll großen Leichtmetall-Rädern. Sein Body-Kit hat nicht nur optische Reize, sondern verbessert auch die Aerodynamik. Das tiefer gelegte Fahrwerk, eine PS-Spritze für den aufgeladenen 1,6-Liter-Benzinmotor und ein mit Rennsportattributen aufgewertetes Cockpit untermauern den Leistungsanspruch zusätzlich.

Bis dato beschränkten sich die jenseits der Rennstrecken gezeigten Aktivitäten von Nismo auf anspruchsvolle Einzelprojekte wie den LEAF Nismo RC, den ersten elektrisch angetriebenen Rennwagen der Welt. Oder auf Sonderversionen von Nissan Sportwagenikonen wie dem 370Z oder dem GT-R. Doch ab sofort wird die Beschränkung auf exklusive Kleinserien für zumeist einige wenige Märkte aufgehoben - und Nismo so weiter internationalisiert und demokratisiert.

Nismo und Nissan gewannen 2011 alles, was es zu gewinnen gab

„Nismo hat sich über die Jahre einen vorzüglichen Ruf im Motorsport erworben", sagt Carlos Ghosn, Nissan Präsident und CEO. „2011 haben von Nismo konstruierte Rennwagen oder Motoren alle Serien gewonnen, an denen sie teilnahmen. Das hat es in der langen Motorsport-Geschichte von Nissan noch nie gegeben!"

In der Tat gewannen bei Nismo entwickelte Nissan GT-R in der japanischen Super GT-Serie sowohl die Fahrer- als auch die Teamwertung; zusätzlich errangen die beiden Deutschen Michael Krumm und Lucas Luhr auf einem GT-R den Fahrertitel in der FIA GT1-Weltmeisterschaft. Bei Nismo konzipierte Motoren saßen im Heck siegreicher LMP2-Sportprototypen - bei den 24 Stunden von Le Mans ebenso wie bei den Läufen zum Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) und zur Le-Mans-Serie. Und auch in der japanischen Formel-3-Meisterschaft setzte sich Nismo-Power durch.

Carlos Ghosn: „Die Passion von Nismo in die Serienautos übertragen"

„Die Zeit ist daher gekommen, dem Alltagsfahrer jenes Fahrerlebnis zu vermitteln, das unsere Piloten bei jeder Ausfahrt auf die Strecke immer wieder aufs Neue begeistert. Wir wollen diese von Nismo gelebte Passion und diesen Focus auf maximalen Fahrspaß auf die Nissan Serienmodelle transferieren. Und der Juke Nismo Concept zeigt, wie wir uns das vorstellen", so Ghosn weiter.

Mit seinem ungewöhnlichen Design hat der Nissan Juke 2010 das Segment der kompakten Crossover neu begründet und seitdem das europäische B-Segment um eine spannende Facette bereichert. Die Studie Juke Nismo Concept übertrifft das bereits sehr auffällige Serienmodell nochmals: Sie liegt tiefer und breiter auf dem Asphalt und verströmt schon im Stillstand die Aura eines Performance-Modells. Potenziert sie doch den unnachahmlichen Juke-Mix aus großer Agilität, Coupé-ähnlicher Silhouette und SUV-artiger Robustheit.

„Der weltweite Erfolg des Nissan Juke hat ohne Zweifel bewiesen, dass Kunden etwas Neues und Überraschendes wollen", sagt Andy Palmer, Executive Vice President, Nissan Motor Co., Ltd. „Der Juke Nismo Concept hebt die Erfolgsformel nun auf ein höheres Niveau. Er strotzt vor Energie, ist höchst individuell und extrem begehrenswert."

Die in Weiß mit roten Akzenten - den Nismo-Hausfarben - lackierte Studie für die Tokyo Motor Show trägt ein nicht nur optisch attraktives, sondern auch aerodynamisch sehr effektives Karosserie-Kit zur Schau. Es besteht im Wesentlichen aus neu geformten unteren Stoßfängern, stärker ausgestellten Kotflügeln und daran angepassten Seitenschürzen.

Heckspoiler mit zusätzlichen vertikalen Endstücken

Neben einem neu gestylten Kühlergrill fällt vor allem der neue Heckspoiler ins Auge - zur besseren Kontrolle der Luftströmung erhielt er zwei zusätzliche, vertikale Endstücke. Selbst die Form der Rückspiegelgehäuse haben die Nismo-Aero-dynamiker optimiert, um auch durch solche Feinheiten den Auftrieb auf Vorder- und Hinterachse ohne Einbußen beim Luftwiderstand zu minimieren. Damit der Top-Athlet im Juke Team besonders eng mit der Straße verzahnt ist, steht er auf 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen. Zum Vergleich: Der serienmäßige Nissan Juke bringt es auf maximal 17 Zoll große Räder.

Selbstverständlich kümmerte sich Nismo auch um das, was unsichtbar unter der Haut arbeitet. Stichwort Fahrwerk: Es wurde nicht nur tiefergesetzt, sondern auch sportlicher abgestimmt. Zugleich spendierten die japanischen Ingenieure dem schon serienmäßig 140 kW (190 PS) starken und via Turbo aufgeladenen 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer eine Kraftkur. Wie intensiv diese am Ende ausfällt, behalten sie bis zur möglichen Serieneinführung jedoch noch für sich.

Rot beleuchteter Drehzahlmesser und lederbezogene Schalensitze

Umso augenfälliger dafür die Nismo Behandlung für das Interieur des Juke Concept: Alle Teile, mit denen der Fahrer haptisch oder visuell in Kontakt steht, wurden zugunsten eines noch direkteren Kontakts zwischen Mensch und Maschine neu gestaltet. Dazu zählen die Instrumente ebenso wie das Lenkrad, die Pedalerie, der Schaltknüppel und die Türverkleidungen. Den Leistungsanspruch des Fahrzeugs unterstreichen zusätzlich spezielle Schalensitze mit Lederbezug und ein rot illuminierter Drehzahlmesser.

Um das Rennsport-Feeling im Cockpit noch authentischer zu machen, überzogen die Nismo Designer die von einem Motorrad-Tank inspirierte Mittelkonsole des Juke Concept mit einer metallischen Beschichtung. Und alle im Serienmodell reflektierenden Oberflächen erhielten ein mattes Finish.

„Mit den Nismo-Zutaten verleihen wir den Nissan Serien-Modellen noch mehr Charakter ", sagt Nismo-Präsident Shoichi Miyatani. „In Zukunft liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Entwicklung sportlicher Premium-Modelle für ein breites Publikum. Dabei sollen diese veredelten Fahrzeuge genauso erschwinglich bleiben wie jedes andere Nissan-Produkt."

Anfang 2013 bezieht Nismo eine neue Unternehmenszentrale

Neben der Entwicklung von Hochleistungs-Versionen aktueller und künftiger Nissan Baureihen wird Nismo in Zukunft sein Angebot an Performance-Teilen und -Accessoires weiter ausbauen. Darüber hinaus sollen die Leistungsexperten von Nissan Anfang 2013 eine komplett neue und stärker auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unternehmenszentrale in Tsurumi (Yokohama) beziehen.

In diesem Neubau fasst Nissan dann alle Aktivitäten von Nismo unter einem Dach zusammen und macht den neuen Hauptsitz zum globalen Kompetenzcenter für alle Motorsport- und werksseitigen Tuning-Aktivitäten. Neben der eigentlichen Motorsportabteilung wird das Gebäude über einen weitläufigen Wartungsbereich und einen „Heritage"-Bereich verfügen, in dem berühmte Nismo-Renn- und Straßensportwagen Platz finden. Dazu kommt die nach dem heutigen Nismo-Standort Omori benannte Omori Factory, in der Kunden Motorsport- und Tuning-Teile sowie Artikel aus der Nismo Collection erwerben können.

Das im Vergleich zum heutigen Areal deutlich größere Gelände wird auch mehr Platz für zusätzliche Fanaktionen bieten. Das populäre Nismo-Festival zieht regelmäßig bis zu 30.000 Nissan-Anhänger an. Bei dieser jährlichen Party kommen Cars und Stars aus Nissans Rennsportvergangenheit sowie aktuelle Rennwagen zusammen - in diesem Jahr übrigens am 4. Dezember auf dem Fuji Speedway, wo es - siehe oben - besonders viel zu feiern geben wird.